F&E Plattform der IV-Tirol

F&E Plattform

Eine Innovationskultur, die kreative Köpfe, Forschergeist und Unternehmertum fördert, das braucht Tirol. 

Denn Forschung und Entwicklung, als auch deren Transfer, sind der Motor der Wirtschaft und bilden die Grundlage für Wettbewerbsstärke und Wohlstand unser Tiroler Industrie.

Mit der F&E Plattform wurde ein Forum zum Austausch und zur Vernetzung der regionalen Leitbetriebe geschaffen. Die Plattform spricht aktiv strategische Themen der Tiroler Forschungs- und Innovationspolitik an und liefert konkrete Umsetzungen. Sie stärkt die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung.

Bereits 2011 hat die IV-Tirol die F&E Plattform ins Leben gerufen und ein "8-Punkte-Programm für F&E in Tirol“ vorgestellt, das auf die Stärkung des Forschungs- und Innovationsraums Tirol abzielt. „Ziel der F&E-Plattform ist es, eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für die betriebliche F&E und Innovation in der Tiroler Industrie zu bewirken. Dazu werden relevanten Themen zur Weiterentwicklung der F&E- und Innovationsaktivitäten in Tirol angesprochen und mit regionalen und nationalen Experten reflektiert", so Dr. Werner Ritter, Siemens AG Österreich, und erster Sprecher der F&E-Plattform der IV-Tirol.

2013 teilten LH Günther Platter und LR DI Dr. Bernhard Tilg in einer Pressekonferenz, die IV-Vision, Tirol zum Forschungsland Nr. 1 in Österreich zu machen, und nahmen das F&E-Programm in die Forschungsziele des Landes auf. Mit einer F&E Quote von 2, 87% im direkten Bundesländervergleich, steigerte sich Tirol 2017, gegenüber 2015, um einen Platz auf Platz vier.

Der Präsident der Industriellenvereinigung Tirol, Dr. Christoph Swarovski, erklärte 2019: „Unser Ziel ist es, Tirol mittelfristig auf eine F&E-Quote von deutlich über 3,5 % zu bringen“.

Die Forschungsquote in Österreich stieg 2020 auf einen Rekordwert von 3,23 %. Im EU-Vergleich weist Österreich somit die dritthöchste Forschungsquote, hinter Schweden mit 3,4 Prozent und Deutschland mit 3,18 Prozent, auf.

Auch 2021 betont der Sprecher der F&E Gruppe, Dr. Albert Rössler, die hohe Relevanz der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft: „Die Industrie braucht auch auf Hochschulebene Ansprechpartner“ und unterstreicht: „wichtig in diesem Zusammenhang, sind auch die Projekte mit kleinen Unternehmen.“ Gerade interdisziplinäre Forschungsfelder seien zukunftsweisend und nicht mehr wegzudenken.

20 Jahre nach Gründung und eineinhalb Jahre mit Pandemie später, kann die F&E Plattform zahlreiche Initiativen und Projekte vorweisen. „Es ist das Zusammenspiel der großen Leitbetriebe mit den zahlreichen Geschäftspartnern im vor- und nachgelagerten Bereich, das den Erfolg und auch die Stabilität unserer Tiroler Wirtschaft ausmacht“ bekräftigt der Geschäftsführer der Industriellenvereinigung Tirol, Dr. Eugen Stark.