KMU Plattform

KMU-Plattform der IV-Tirol diskutiert Impfstrategie!

Ab der Verfügbarkeit des Impfstoffes müsse es beim Durchimpfen der Bevölkerung schnell gehen.

Beim Impfen zählt für die Tiroler Industrie jeder Tag. Elmar Rizzoli, Leiter des „Krisen- und Katastrophenmanagementzentrums Tirol“, ging bei der Videokonferenz der KMU-Plattform der IV-Tirol am 23. März zunächst auf die Massentestungen ein. Flächendeckende, regelmäßige COVID-Tests in der Bevölkerung seien ein wesentlicher Beitrag zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Das Land Tirol habe alles unternommen, um ausreichend Testkapazitäten zur Verfügung zu stellen. 70 Prozent der Bevölkerung würde sich testen lassen. Die südafrikanische Virusmutation im Bezirk Schwaz sei zurückgedrängt worden. Gefährlich allerdings sei auch die britische Mutante. Die Industrievertreter wünschten sich bei der Videokonferenz, dass das Land beim Impfen Schlüsselkräfte der Unternehmen vorziehe.

Tirol impft

Beim „Impfen“ sei Tirol von den Dosen abhängig, die das Land bekomme, so Rizzoli. Die Impfstrategie sei in drei Phasen gegliedert. Bis dato seien über 154.000 Impfungen durchgeführt worden, davon über 126.230 Erst- und 27.770 Zweitimpfungen. Die Vormerkungen zu einer Impfung über die Online-Plattform www.tirolimpft.at seien im Laufen, sämtliche Daten zu den Impfungen könne man online abrufen – auch die betrieblichen Impfstellen.

Neue IV Mitglieder

Franz Senn jun. stellte das Unternehmen KS Kneissl & Senn Technologie (Erl) vor, Richard Felix das Unternehmen STIHL Tirol (Langkampfen) und Gerald Kohler das Unternehmen „care by light“ (Vomp). Alle drei neuen IV-Mitglieder sind bisher gut durch die Krise gekommen, sie haben das Land am Laufen gehalten und für Wertschöpfung, die Sicherung von Arbeitsplätzen sowie soziale Sicherheit gesorgt. Die drei Unternehmerpersönlichkeiten äußerten sich allerdings auch kritisch gegenüber die Unflexibilität politischer Systeme im Kampf gegen die Pandemie. Informationen zu den Unternehmen unter: