Antrittsbesuch bei Wirtschaftslandesrat Mattle

Erstes Gespräch mit dem neuen Wirtschaftslandesrat zur Industrie- und Wirtschaftspolitik im Land.

Antrittsbesuch bei LR Mattle

Präsident Christoph Swarovski und Vizepräsident Max Kloger in seiner Funktion als Spartenobmann Industrie trafen sich am 19. Mai mit dem neuen Wirtschaftslandesrat Anton Mattle zu einem ersten Gespräch zur Industrie- und Wirtschaftspolitik im Land.

Grundsätzlich wurde festgestellt, dass die Zusammenarbeit der Industrievertretungen mit der Vorgängerin des Landesrates und mit ihrem Büro gerade in letzter Zeit sehr gut war. IV und WK ersuchen diese gute Zusammenarbeit fortzusetzen. LR Mattle stellt fest, dass ihm die Bedeutung der Industrie als Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor sehr bewusst ist und es ihm sehr wichtig ist, sich mit IV und WK laufend auszutauschen.

Präsident Swarovski stellt im Gespräch grundsätzlich fest, dass die Strategien des Landes die Industrie zum Teil nicht ausreichend berücksichtigen. Mattle stellt dazu in Aussicht, dass die Industrie in der Wirtschafts- und Innovationsstrategie des Landes, das in den nächsten Monaten neu gefasst werden soll, verankert sein wird.

Die Industrievertreter sprechen das Thema Blockabfertigung an und erläutern die Probleme, die sich daraus für die Industrie ergeben. Mattle verweist auf die Sensibilität des Themas, stellt aber fest, dass es wichtig wäre an konstruktiven Lösungen gemeinsam zu arbeiten.

Vizepräsident Kloger spricht das Thema Wasserkraft an und stellt fest, dass die Genehmigungen in Tirol sehr lange dauern. In diesem Zusammenhang wird auch die Bedeutung von alpinen Speichern für den Hochwasserschutz in den Tälern diskutiert. Beim Hochwasserschutz geht es gerade im Inntal um sehr viel, weil zahlreiche Betriebe in der roten und gelben Zone liegen und die Zukunftsfähigkeit dadurch in Frage gestellt ist.

Präsident Swarovski weist auch auf die Belastungen der Unternehmen durch ständig steigende Auflagen und Bewilligungspflichten hin. Das könne dazu führen, dass Manager geradezu verpflichtet sind, die Produktion zu verlagern und die Gefahr bestehe, dass Unternehmen ihre Standorte verlegen.

Zum zukünftigen Klimaschutzgesetz überreichen die Industrievertreter eine erste Bewertung der bekannt gewordenen Vorschläge, welche die Betroffenheit der Industrie und auch der Bundesländer ausführlich darstellt.

Landesrat Anton Mattle und die Industrievertreter vereinbaren den laufenden Austausch zu Fragen der Industrie und der Wirtschaftspolitik und bekunden ihren Willen zur intensiven Zusammenarbeit.

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