Wettbewerbsfähigkeit durch Digitalisierung: Chance für Wachstum und neue Arbeitsplätze

Bereits zum vierten Mal luden die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft (BSTF) der Wirtschaftskammer Österreich und die Industriellenvereinigung Tirol zum Standortdialog Tourismus und Industrie in Alpbach: „Zukunft Digitalisierung – Perspektiven, Irrwege und Umsetzung“.

Staatssekretär Harald Mahrer, Petra Nocker-Schwarzenbacher, Paul Unterweger

Die BSTF-Obfrau der Wirtschaftskammer Petra Nocker-Schwarzenbacher und der Vize-Präsident der IV-Tirol Paul Unterweger diskutierten in Alpbach mit hochkarätigen Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Ziel des gut besuchten Dialoges war es, Perspektiven, Irrwege und Umsetzungsstrategien zu erörtern.

„Von den Anfängen der Industrialisierung bis zum heutigen Tag hat es stets dramatische Veränderungen gegeben. Technisierung, Fließband, Computer, Digitalisierung: Diese vier Entwicklungsschritte – von Industrie 1.0 bis hin zu Industrie 4.0 – waren aber nie Job-Killer. Im Gegenteil. Jede der vier Stufen wurde zum Job-Motor. Nun gilt es, die Rahmenbedingungen an die Anforderungen des digitalen Zeitalters anzupassen. Gefragt sind flexible Arbeitszeiten genauso wie spezifische Ausbildungsmöglichkeiten“, so Unterweger.

„Die Betriebe im Tourismus und in der produzierenden Wirtschaft sind in der digitalisierten Welt längst angekommen. Dieser Veränderungsprozess wird vom rasanten Wandel der Lebenswelt unserer Kunden beeinflusst und sogar vorangetrieben. Deshalb müssen wir bei der Entwicklung unserer Digitalisierungsstrategie immer die Sichtweise der Kunden im Auge behalten“, so Nocker-Schwarzenbacher.

Bundesstaatssekretär Harald Mahrer meinte: „Die Digitalisierung ist Treiber der Veränderung. Sie wird unser Leben in den nächsten Jahren bestimmen. Machen wir mit, dann profitieren wir, weil wir und damit unsere Wirtschaft wettbewerbsfähig bleiben. Arbeiten wir gemeinsam für Rahmenbedingungen, die wir für die Praxis benötigen. Im Focus stehen die Mitarbeiter, moderne Technologien sowie Finanzierungsmodelle.“

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