Große Investitionsbereitschaft erhalten!

IV fordert verantwortungsvolle Lohnabschlüsse und Entlastung für Investitionen

Die steigende Industrieproduktion - allein im heurigen Juni wurden Waren im Wert von über einer Milliarde abgesetzt -, der auf 42.000 Mitarbeiter gestiegene Beschäftigtenstand und große Investitionen von Tiroler Industrieunternehmen vor Ort sind die Folgen des derzeit positiven Konjunkturumfeldes. Eine Abkühlung des Wachstums zeichnet sich aber ab, wie die letzte Konjunkturbefragung der IV deutlich gezeigt hat. Um die Dynamik der positiven Entwicklung zu erhalten, sind verantwortungsvolle Lohnabschlüsse aber auch Steuerentlastungen wie etwa auf nicht entnommener Gewinne erforderlich.

Forderungen, die Kostensteigerung von 20 % bewirken, sind nicht verantwortungsvoll

„Wenn in den Metaller KV-Verhandlungen Forderungen gestellt werden, die für einen klassischen Produktionsbetrieb in Summe eine Kostensteigerung von rund 20 % bringen, dann sind Investitionen in den Produktionsstandort Österreich gefährdet“, stellt der Tiroler Industriepräsident Dr. Christoph Swarovski dazu fest. Die IV bekenne sich dazu, die Mitarbeiter an den konjunkturbedingten Erfolgen zu beteiligen, ersucht aber dringend Augenmaß zu bewahren.

Investitionen entlasten

Die IV registriert derzeit eine starke Investitionsdynamik in der Industrie. Um einem Rückgang im Konjunkturwachstum vorzubeugen und die positive Dynamik zu erhalten, sind steuerliche Initiativen wie die Entlastung der Einkommen generell oder aber auch die Entlastung von nicht entnommenen Gewinnen erforderlich. Swarovski: „Wer - unabhängig von Rechtsform und Größe - hier bei uns in den Standort und damit in den Erhalt der Arbeitsplätze investiert, muss steuerlich anders gestellt sein, wie jene, die ihre Produktionskapazitäten im Ausland aufbauen und unterhalten. Gerade auch im Hinblick auf die Digitalisierung und Automatisierung ist gezielt in Innovation, Forschung und Entwicklung, in die Anschaffung von modernsten Maschinen und Anlagen und in die Errichtung der dafür notwendigen Bauten zu investieren.“ Dies sei der einzig richtige Weg, Arbeitsplätze im Land zu sichern. „Die gesamte Volkswirtschaft wird durch Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätze profitieren“, so Swarovski abschließend.

Kontakt

Dr. Eugen Stark

Dr. Eugen Stark

Geschäftsführer, Industriellenvereinigung Tirol

T +43 512 58 41 34
eugen.stark@iv.at


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