Die Produktion aufrechterhalten und damit die Grundlage für den Neubeginn erhalten!

Corona-Krise: Starke Einschränkungen in der Industrie und in den vor- und nachgelagerten Bereichen .

Coronavirus

Die Betriebe versuchen derzeit gemeinsam mit ihren Mitarbeitern alles, um die Versorgung aufrecht zu erhalten und die Grundlage für den Neubeginn zu schaffen.

„Die Gesundheit der Menschen hat oberste Priorität. Die Industrie hält sich daher strikt an die vorgeschriebenen Schutz- und Hygienemaßnahmen. Dadurch können wir die Produktion in vielen Betrieben aufrechterhalten und die Auswirkungen der Krise für Menschen und Wirtschaft etwas abfedern,“ stellt der Präsident der IV-Tirol Dr. Christoph Swarovski fest. Augenscheinlich notwendig sei die Aufrechterhaltung der Produktion in den systemrelevanten Bereichen wie Pharma, Medizintechnik, Nahrungsmittel oder Verpackungen. Dazu kommen sehr viele Betriebe, die national und international in Versorgungsketten, die nicht unterbrochen werden dürfen, eingebunden sind. „Wenn unsere Industrie jetzt nicht weiterproduziert und weiterliefert, unterbrechen wir nicht nur jene Versorgungsketten die ein Liefern wichtiger Produkte an die Bevölkerung ermöglichen, wir verlieren dadurch außerdem Aufträge und Märkte, was den Unternehmen letztlich die Existenzgrundlage entziehen kann. Die Voraussetzung für einen raschen und erfolgreichen Neubeginn sind möglichst viele, funktionsfähige Betriebe.“

Möglichst bald in Richtung Normalität

Die Tiroler Industrie hat auf die Corona-Krise rasch und unterschiedlich reagiert. Durch Herunterfahren der Produktion auf Notbetrieb, durch Home-Office im nicht-produktionstechnischen Bereich und schließlich durch Kurzarbeit stehen die Mitarbeiter beim Neubeginn rasch wieder zur Verfügung. Die Industriellenvereinigung appelliert an die Verantwortlichen jene Betriebe besonders zu unterstützen, die jetzt arbeiten, das System am Laufen halten und dazu beitragen, den ohnedies enormen wirtschaftlichen Schaden zu begrenzen. Es müsse alles unternommen werden, möglichst bald in einen Normalzustand zurückzukehren. Swarovski: „Solange wir produzieren können, werden wir das auch tun. Dabei steht die Einhaltung der hohen Hygienestandards selbstverständlich im Mittelpunkt. In dieser schwierigen Zeit danken wir allen jenen Menschen, die in Produktionsbetrieben, Logistikunternehmen, Gewerbe, Administration und Dienstleistung mit vollem Einsatz weiterarbeiten und damit nicht nur die Versorgung der Bevölkerung mit lebenswichtigen Gütern sondern darüber hinaus auch Arbeitsplätze sichern,“ so Swarovski.

Kontakt

Dr. Eugen Stark

Dr. Eugen Stark

Geschäftsführer, Industriellenvereinigung Tirol

T +43 512 58 41 34
eugen.stark@iv.at


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