Tiroler Industrie: Positive Jahresbilanz!

Gut besucht war die Mitgliederversammlung der Industriellenvereinigung Tirol in der Sky Lounge der Thöni Akademie.

Mitgliederversammlung bei Thöni in Telfs 2019

Unternehmerpersönlichkeiten aus ganz Tirol tauschten sich aus und blickten in die Zukunft.

Ing. Helmut Thöni begrüßte als Hausherr die Tiroler Unternehmerpersönlichkeiten und präsentierte einen beeindruckenden Film über die Entwicklung seines Unternehmens. 1964 von seinem Vater Arthur als zwei Mann-Betrieb gegründet beschäftigt Thöni Industriebetriebe heute 750 Mitarbeiter. Noch in diesem Jahr soll eine neue Produktionshalle am Standort Telfs in Betrieb genommen werden.

Grußworte an die Tiroler Unternehmer richtete auch der Präsident der Industriellenvereinigung Mag. Georg Kapsch. Einmal mehr bezeichnete er Tirol als Industrieland, weil der industrielle Sektor immerhin fast doppelt so viel erwirtschaftet wie der Tourismus.

Dr. Christoph Swarovski, der Tiroler Industriepräsident, zeigte sich in seiner Ansprache mit der Entwicklung des letzten Jahres größtenteils zufrieden. Der Produktionswert der Industrie habe 2018 um knapp 4 % auf über 11 Milliarden zugelegt. Die Zahl der Industrie-Mitarbeiter sei leicht auf über 42.000 gestiegen.

Was die Steuerreform anlange, so habe die IV-Tirol in der Diskussion vor allem eine Entlastung jener Unternehmen gefordert, die am Standort Österreich in Produktion und Arbeitsplätze investieren: „Wir halten an dieser Forderung fest und gehen davon aus, dass es weitere Anpassungen im Steuersystem geben wird. Sehr wichtig ist uns auch, dass die Entlastung der Wirtschaft für alle Unternehmen - unabhängig von ihrer Größe und der Gesellschaftsform - gelten muss. Wir freuen uns, dass mit der Reform unseren Mitarbeitern mehr von ihrem Gehalt übrigbleibt. Das ist auch wichtig im Wettbewerb um die Fachkräfte“, so der Präsident. Die Anpassung der Unternehmenssteuern sei absolut notwendig gewesen, denn auch nach der Senkung der KÖSt werde Österreich innerhalb der EU mit dem Steuersatz im oberen Mittelfeld liegen, weit über Deutschland mit 15 % oder der Schweiz mit 8,5 %.

Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf sprach vor den Mitgliedern der IV-Tirol über die „Innovationspolitik der Tiroler Landesregierung“. Bei dieser Gelegenheit bedankte sie sich bei der Tiroler Industrie für die beachtlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung (F&E). Es sei nämlich die angewandte Forschung, welche Innovationen, neue Produkte und Entwicklungen vorantreibe. Grundlagenforschung sei zwar wichtig, doch letztlich gehe es um das rasche umsetzen, um die Marktfähigkeit von Innovationen, um Wertschöpfung. Hier sei die Tiroler Industrie federführend.

Geschäftsführer Dr. Eugen Stark und Präsident Swarovski ehrten nach den Ansprachen noch das Mitgliedsunternehmen RHI Magnesita für 25 Jahre Mitgliedschaft bei der IV-Tirol. Ing. Norbert Lerchl nahm die Auszeichnung mit Freude entgegen.

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