Beim Landesfinale der 45. Österreichischen Physikolympiade in Hall stellten 20 Tiroler Nachwuchstalente ihre naturwissenschaftliche Exzellenz unter Beweis. Für die Industriellenvereinigung Tirol, die den Wettbewerb als Sponsor unterstützt, ist die Förderung des MINT-Nachwuchses ein zentraler Hebel zur langfristigen Absicherung des Hightech-Standorts.
Am 3. und 4. März rauchten im Franziskanergymnasium Hall die Köpfe. Vier Stunden lang tüftelten die Teilnehmer an echten Knacknüssen: Von der Berechnung einer Sonnenfinsternis über den Dopplereffekt bis hin zu Energieverlusten in Stromnetzen. Den Sieg holte sich Gabriel Wöss mit einer beeindruckenden Gold-Performance. Silber ging an Adrian Frühwirth und Philip Wötzinger, während Alexander Glückert, Adrian Hermann und Philipp Larcher mit Bronze glänzten. IV-Tirol-Geschäftsführer Michael Mairhofer und Landesleiter Michael Schwarzer überreichten die Medaillen und Geldpreise an die Gewinner.
Begeisterung ist das beste Signal für den Standort
Für Michael Mairhofer ist die Unterstützung der Olympiade eine strategische Investition in die Zukunft: „Es ist schlichtweg inspirierend zu sehen, mit welcher Präzision diese jungen Talente an komplexe Probleme herangehen. Diese Begeisterung für MINT-Fächer ist das stärkste Signal für die Zukunft unseres Standorts. Es sind genau diese klugen Köpfe, die mit ihrem Wissen und ihrem Forschergeist die Wettbewerbsfähigkeit Tirols in den nächsten Jahrzehnten sichern werden. Wenn unsere Industrie in Stärkenfeldern wie der Quantenphysik, der Pharma-Industrie oder den Life-Sciences weiterhin an der Weltspitze agieren soll, brauchen wir genau diese Leidenschaft. Indem wir diese Talente heute fördern, legen wir gemeinsam den Grundstein für die Patente und Innovationen der Zukunft. In den Tiroler Betrieben findet diese Neugier den perfekten Platz zur Entfaltung – so sichern diese jungen Menschen mit ihren Spitzenleistungen nachhaltig den Vorsprung unserer Heimat.“


