Bei „Jugend forscht in der Technik 2026 – Auf den Spuren des kleinen Albert“ zeigten rund 100 Tiroler Schülerinnen und Schüler, wie früh technisches Denken, Kreativität und Problemlösungskraft sichtbar werden.
Raketen mit Magnet-, Wasser- und Luftdruckantrieb, ein Müll-Sortierroboter aus dem 3D-Drucker, digitale Lernsysteme und steinzeitliche Forschung: Am 7. Mai präsentierten Volks-, Mittel- und Polytechnische Schulen in der Wirtschaftskammer Tirol elf Projekte aus Technik, Informatik, Mathematik, Umwelttechnik, Energie, Chemie und Physik.
Technik wird greifbar
Der Wettbewerb macht sichtbar, was gute MINT-Bildung leisten kann: Schülerinnen und Schüler bauen, testen, erklären und verbessern ihre Ideen. Damit wird Technik nicht abstrakt vermittelt, sondern über konkrete Erfahrung erschlossen. Genau dieser Zugang ist für die Tiroler Industrie entscheidend, weil technisches Verständnis früh entsteht – lange bevor Jugendliche eine Lehre, ein Studium oder einen technischen Beruf wählen.
Vielfalt aus Tirols Klassenzimmern
Die ausgezeichneten Projekte zeigten eine große Bandbreite: Die MS Kundl gewann mit „IT’S ROCKET SCIENCE!“, die MS Hötting-West überzeugte mit einem KI-gestützten Müll-Sortierroboter, die VS August Thielmann Telfs setzte sich mit einem Projekt zu steinzeitlichen Entdeckungen durch. Der Sonderpreis Nachhaltigkeit ging an die PTS Brixlegg für ein Modell zum Aufbau und zur sicheren Entsorgung von Batterien. Damit verbindet der Wettbewerb technische Neugier mit Themen, die auch für Industrie und Gesellschaft relevant sind.
IV Tirol seit Jahren an Bord
Die Industriellenvereinigung Tirol unterstützt „Jugend forscht in der Technik“ seit vielen Jahren und ist regelmäßig auch in der Jury vertreten. Diese Beteiligung ist Teil einer größeren Standortaufgabe: Junge Menschen sollen früh erleben, welche Rolle Technik, Forschung und industrielle Anwendung in Tirol spielen. Wettbewerbe wie der „kleine Albert“ geben Talenten eine Bühne und zeigen, welches Potenzial in Tirols Klassenzimmern steckt.


