2025 setzte die IV Tirol den beschleunigten Ausbau der Wasserkraft mit klarer Standortlogik auf die Agenda. Medienwirksame Aussendungen, das 2. Alpen-Energieforum und eine landesweite IMAD-Umfrage schärften die Debatte und machten sichtbar, dass der Rückhalt für Wasserkraft in Tirol deutlich breiter ist als lokale Konflikte vermuten lassen. Der beschleunigte Ausbau der Wasserkraft war 2025 eine zentrale Standortfrage für die Tiroler Industrie. An der Energieversorgung entscheidet sich, ob Tirol auch künftig mit wettbewerbsfähigen Preisen, hoher Versorgungssicherheit und verlässlicher Infrastruktur punkten kann. Die IV Tirol verankerte das Thema deshalb mit Nachdruck in der öffentlichen Debatte und schärfte es zugleich durch faktenbasierte Beiträge und fachliche Formate.
Wasserkraft im Zentrum der Standortdebatte
Im Juni verdichtete sich die Kommunikation zu einer klaren wirtschaftspolitischen Botschaft: Wasserkraft ist keine Randfrage der Energiepolitik, sondern ein entscheidender Hebel für Versorgungssicherheit, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit. Am 2. Juni veröffentlichte die IV Tirol gemeinsam mit TIWAG eine abgestimmte Presseaussendung zum Jahresabschluss und zum Milliardeninvestitionspaket für den Ausbau der Energieinfrastruktur. Am 16. Juni veröffentlichte die IV Tirol – einen Tag nach der Volksbefragung in Pfunds zum Ausbau des Kraftwerks Kaunertal – eine von ihr beauftragte IMAD-Umfrage zur Zukunft der Energieversorgung in Tirol. Das Votum in Pfunds fiel klar gegen das Projekt aus, die landesweite Stimmung zeigte jedoch ein anderes Bild: 70 Prozent der Tiroler befürworten den weiteren Ausbau der Wasserkraft, 68 Prozent sehen Speicherseen und Pumpspeicherkraftwerke als sinnvoll an. Damit erhielt die Debatte unmittelbar nach dem Votum in Pfunds eine breitere, landesweite Einordnung.
Alpen-Energieforum als Standortplattform
Mit dem 2. Alpen-Energieforum am 10. Juni 2025 im congress park igls setzte die IV Tirol einen zentralen inhaltlichen Akzent. 250 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit diskutierten mit hochkarätigen Experten über Versorgungssicherheit, Investitionen in die Energieinfrastruktur und die energiepolitischen Voraussetzungen für einen wettbewerbsfähigen Standort. Auf der Bühne standen unter anderem WIFO-Direktor Gabriel Felbermayr und ORF-Meteorologe Marcus Wadsak. Die begleitende Medienarbeit erhöhte die Reichweite des Forums deutlich. So wurde das Leitprojekt 2025 nicht nur kommuniziert, sondern auch fachlich geschärft.
Vom Einzelimpuls zur dauerhaften Präsenz
Auch nach dem Juni hielt die IV Tirol das Thema konsequent präsent. Am 25. Juli folgte gemeinsam mit den Elektrizitätswerken Reutte eine weitere akkordierte Presseaussendung zu Investitionen im Rahmen der Kraftwerkskette Plansee. Parallel blieb der beschleunigte Ausbau der Wasserkraft in der laufenden Kommunikation als Grundvoraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Tirol sichtbar. Im August startete nach dem Feedback-Gespräch zum 2. Alpen-Energieforum bereits die Vorbereitung der dritten Ausgabe. Seit Oktober lief die vertiefte Planung für den Termin am 22. Juni 2026, inklusive Speaker-Festlegung und Weiterentwicklung des Diskussionsformats. Der Fortschritt dieses Leitprojekts lag 2025 damit nicht nur in einzelnen Maßnahmen, sondern in der kontinuierlichen politischen und öffentlichen Verankerung des Themas.
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KPI-Check 2025:
- Jährlicher Faktenbericht zum Fortschritt des Wasserkraftausbaus
Status 2025: Update der Tiroler Landesregierung zur Energiestrategie und Einordnung der aktuellen Lage im Rahmen des 2. Alpen-Energieforums; laufende sachliche Kommunikation zum Wasserkraftausbau.
- Anzahl der Medienberichte
Status 2025: Mehrere reichweitenstarke Medienberichte rund um TIWAG-Investitionen, IMAD-Umfrage und Wasserkraftausbau; starkes Medienecho im Juni 2025.
- Jährliche Veranstaltung mit Expertinnen und Experten, Anzahl der Teilnehmenden
Status 2025: 2. Alpen-Energieforum am 10. Juni 2025 im congress park igls mit 250 Teilnehmern und hochrangigen Speaker

