2025 wurden Förderimpulse geschärft, Praxiswissen gebündelt und europäische Netzwerke gezielt genutzt, um Kreislaufwirtschaft in Tirols Forschungs- und Innovationslandschaft sichtbarer und anwendungsnäher zu verankern. Der Ausbau von Forschungs- und Innovationsstrukturen für Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Klima erhielt 2025 neue Impulse. Unternehmen und Forschungseinrichtungen brachten Use Cases und Best-Practice-Beispiele ein, machten zirkuläre Ansätze greifbar und setzten konkrete Anstöße für weitere Entwicklungsschritte. Parallel dazu wurden Förderinstrumente geschärft und Kooperationen gezielt gestärkt, um Innovationen wirksamer zu unterstützen.
Förderimpulse für Kreislaufwirtschaft verstärkt
Ein zentraler Fortschritt lag 2025 in der Weiterentwicklung der Technologieförderung mit klarem Bezug zur Kreislaufwirtschaft. Der Impuls für diese stärkere Ausrichtung ging maßgeblich von der Tiroler Industrie aus, die frühzeitig auf die wirtschaftliche Bedeutung zirkulärer Wertschöpfung hingewiesen hatte. Im Rahmen des Tiroler Technologieförderungsprogramms wurden entsprechende Initiativen umgesetzt. Gezielte Ausschreibungen und Programme unterstützten Unternehmen bei der Entwicklung zirkulärer Produkte, Prozesse und Geschäftsmodelle.
Wissenstransfer gezielt ausgebaut
Die F&E-Plattform setzte 2025 einen klaren Schwerpunkt auf den Wissensaustausch. So zeigte eine Veranstaltung bei hollu, wie Kreislaufwirtschaft praxisnah aufgegriffen und umgesetzt werden kann. Ergänzend dazu wurden Online-Formate zur Kreislaufwirtschaft im Bausegment mit Praxis- und Forschungseinblicken durchgeführt. Diese Formate verknüpften unternehmerische und wissenschaftliche Expertise und schufen konkrete Anknüpfungspunkte für neue Projekte und Kooperationen.
Europäische Vernetzung gezielt genutzt
Auch die europäische Einbindung wurde 2025 gezielt vorangetrieben. Über die Mitarbeit im CHEERS4EU Stakeholder Board brachte die Tiroler Industrie ihre Perspektiven in den internationalen Austausch ein und verknüpfte regionale Aktivitäten mit europäischen Entwicklungen. Bestehende Netzwerke wurden zusätzlich genutzt, um Inhalte und Praxisbeispiele zur Kreislaufwirtschaft in Tirol sichtbarer zu machen und weiterzutragen.
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KPI-Check 2025:
- Anzahl der Bildungseinrichtungen des Sekundar- und Tertiärbereichs, mit denen Dialoggespräche zur Kreislaufthematik geführt wurden
Status 2025: nicht erhoben
- Anzahl der Veranstaltungen, die in Kooperation mit der KEK durchgeführt wurden,
Status 2025: Das Förderprojekt Klima Energie Kreislaufwirtschaft (KEK) ist ausgelaufen; die Themen bleiben bestehen und wurden in die Standortagentur integriert, Circular Hub Tirol bündelt alle Aktivitäten zu Kreislaufwirtschaft; Formate fortgeführt
- Einführung eines Landesförderprogramms für Kreislaufwirtschaft
Status 2025: umgesetzt
- Anzahl der Tiroler Forschungseinrichtungen, die sich mit Energie- und Umwelttechnologien befassen
Status 2025: in Bearbeitung, ausstehend

