2025 stand die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Industrie im Zeichen konkreter Formate, sichtbarer Kooperationen und neuer Anknüpfungspunkte für Unternehmen. Themenabfragen, Förderinformationen und Best-Practice-Beispiele haben den Austausch verdichtet und den Weg für weitere Kooperationen geöffnet.
Im Leitprojekt zur Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Industrie lag der Schwerpunkt 2025 auf der operativen Vertiefung bestehender Kontakte und dem Aufbau neuer Austauschformate. Im Mittelpunkt standen die Frage, welche Forschungsthemen für Tirols Unternehmen besonders relevant sind, wie Hochschulen und Betriebe schneller zusammenfinden und wie Kooperationen sichtbarer gemacht werden können.
Strukturierter Austausch und neue Impulse
Zu Jahresbeginn wurde der Austausch mit der Universität Innsbruck abgestimmt und im Jahresverlauf gezielt vertieft. Parallel dazu wurden die relevanten F&E-Themen der Unternehmen erhoben, um Forschungsbedarfe, Zugänge und geeignete Schnittstellen genauer zu erfassen. Ergänzend wurde analysiert, welche Austauschformate und Netzwerke an den Hochschulen bereits bestehen und wo der Zugang für Unternehmen noch zu wenig direkt organisiert ist. Gerade für KMU zeigte sich, dass Orientierung, Sichtbarkeit und persönliche Kontaktpunkte entscheidend sind, damit aus Forschungsinteresse auch konkrete Zusammenarbeit entstehen kann. 2025 wurde damit eine belastbare Grundlage geschaffen, um Kooperationen gezielter anzustoßen und anwendungsnahe Forschung näher an die betriebliche Praxis zu bringen.
Kooperationen sichtbar machen und neue Formate vorbereiten
Ein sichtbares Beispiel für vertiefte Zusammenarbeit war 2025 die Stiftungsprofessur im Bereich Edge AI samt Aufbau eines Industriekonsortiums. Der Austausch unter den beteiligten Unternehmen hat die inhaltliche Zusammenarbeit gestärkt und gemeinsame Themen weiter geschärft. Auch die bestehende F&E-Plattform wurde aktiv genutzt, um erfolgreiche Kooperationen als Best-Practice-Beispiele vorzustellen. Gleiches galt für das KI-Forum, in dem konkrete Projekte präsentiert und diskutiert wurden. Flankierend dazu wurden Fördermöglichkeiten in einer eigenen Veranstaltung sowie laufend über den IV-Tirol-Newsletter kommuniziert. Parallel dazu wurde intensiv an einem neuen Veranstaltungsformat gearbeitet, das 2026 starten soll. Ziel ist ein Format, das Forschung besser zugänglich macht, Kooperationspotenziale früh sichtbar macht und vor allem KMU stärker in den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft einbindet.
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KPI-Check 2025:
- Anzahl der kooperativen F&E-Projekte, die durch Landes- und Bundesförderungen unterstützt werden
Status 2025: Für die Universität Innsbruck wurden 22 geförderte Kooperationen mit insgesamt 29 verschiedenen Unternehmen gemeldet. Für die FH Kufstein wurden 2025 insgesamt 19 Kooperationen mit Tiroler Unternehmen gemeldet; dabei handelte es sich durchgehend um geförderte Drittmittelprojekte. Die vorliegenden Angaben umfassen Landes-, Bundes- und europäische Förderungen. Am MCI nahmen die geförderten Kooperationen gegenüber dem Vorjahr 2025 leicht zu. Eine hochschulübergreifende Gesamtzahl für Tirol liegt nicht vor.
- Anzahl der Informationsmaßnahmen zu geeigneten Förderinstrumenten
Status 2025: eine Veranstaltung + laufende, anlassbezogene Förderaufrufe im IV-Tirol-Newsletter
- Anzahl der erfolgreichen F&E-Kooperationen, die jährlich vorgestellt werden (mind. vier p.a.)
Status 2025: vier vorgestellte Kooperationen im Zuge der F&E-Plattform und des KI-Forums

