Im Rahmen der Studienreise des Jungunternehmerverbandes Südtirol begrüßte die Junge Industrie Tirol Unternehmerinnen und Unternehmer aus Südtirol zu einem gemeinsamen Austausch- und Besichtigungstag. Ziel des Treffens war es, den grenzüberschreitenden Dialog zu vertiefen, voneinander zu lernen und neue Netzwerke zwischen den beiden Wirtschaftsregionen zu knüpfen.
Einblicke in Tirols Industrieunternehmen
Der gemeinsame Tag führte die Teilnehmenden zu zwei international erfolgreichen Tiroler Industrieunternehmen. Den Auftakt bildete eine Betriebsbesichtigung der DSW Kristall Manufactur in Wattens, bei der die Gäste spannende Einblicke in innovative Produktionsprozesse, modernste Fertigungstechnologien und die Verbindung von Handwerk, Technologie und Design erhielten. Am Nachmittag ging es für die rund dreißig Personen zum Liebherr-Werk Telfs. Dort bekam die Gruppe zu sehen, wie eindrucksvoll Hightech, Digitalisierung und Innovationskraft in der Bau- und Landmaschinenproduktion erfolgreich umgesetzt werden.
Gemeinsame Herausforderungen, gemeinsame Lösungen
Neben den Betriebsbesichtigungen stand vor allem der persönliche Austausch im Mittelpunkt. In Gesprächen wurde deutlich, dass Unternehmen in Tirol und Südtirol vor ähnlichen Herausforderungen stehen: Innovation und Digitalisierung voranzutreiben und den Wandel hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft erfolgreich zu gestalten, sowie wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für den Industriestandort zu sichern. Auch die Bedeutung einer leistungsfähigen Infrastruktur und einer guten Erreichbarkeit entlang der Brennerachse wurde als gemeinsames Anliegen hervorgehoben.
„Der Austausch zwischen uns Jungunternehmern über Landesgrenzen hinweg ist gelebtes Europa. Uns verbinden der Wille, Zukunft zu gestalten, und das gemeinsame Ziel, die internationale Wettbewerbsfähigkeit unserer Regionen zu sichern und unsere Industriestandorte Tirol und Südtirol mutig weiterzuentwickeln“, betonte Eduard Fröschl, Vorsitzender der Jungen Industrie Tirol.
Netzwerke stärken, Zukunft gestalten
Den gelungenen Abschluss fand der Tag beim gemeinsamen Abendessen, bei dem die geknüpften Kontakte weiter vertieft und neue Ideen für eine zukünftige Zusammenarbeit entwickelt wurden. Der Austausch zeigte einmal mehr, dass starke Netzwerke und der Blick über die Landesgrenzen hinaus wichtige Erfolgsfaktoren sind, um die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes nachhaltig zu stärken und jungen Unternehmerinnen und Unternehmern attraktive Perspektiven zu eröffnen.


